Geschwollene Hand und CRPS nach Hemiparese [12 FP]

29.11.2022   – 30.11.2022

Geschwollene Hand und CRPS nach Hemiparese -

Eine geschwollene Hand bildet in der Rehabilitation von HemiplegikerInnen häufig einen tiefgreifenden Einschnitt und verhindert nicht zuletzt auch Behandlungserfolge.Die Hand kann durch ein CRPS Typ 1 (complex regional pain syndrome = CRPS), früher „Morbus Sudeck“ oder sympathische Reflexdystrophie genannt, zusätzlich gefährdet sein: Anhaltende Schwellung oder schwer beherrschbare Schmerzen behindern die Wiedergewinnung aktiver Handfunktionen und können unbehandelt zur Versteifung führen. 
Nach einer Einführung in die pathomechanischen Ursachen und die vermuteten Auslöser eines CRPS Typ 1 wenden wir uns in Partnerarbeit der Prophylaxe und Therapie der erkrankten Hand sowie geeigneten Möglichkeiten für Eigentraining zu.

 

Methodik und Webinaraufbau

Vor dem Kurs erhalten Sie eine Praxismaterialliste haushaltsüblicher Gegenstände für das Ausprobieren während des Webseminars. Sie hören und sehen während des Webseminars Vortragsteile und Praxisvideos zu denen Sie über einen Videoportal auch noch bis 7 Tage nach dem Kurs erneut Zugang haben. Sie können jederzeit mit der Referentin und den übrigen Teilnehmenden sprechen.

Sie erhalten im Vorfeld ein elektronisches schriftliches Handout, das Sie für leichtere Notizen ausdrucken können.

Während des Webseminars teilen Sie Ihre Erfahrungen und Fallbeispiele mit den anderen Teilnehmenden in supervidierten Kleingruppen und tauschen dort auch Dokumente und Bilder aus.

 

Sie erlernen

  • Erkennen von Symptomen zu geschwollener Hand und CRPS Typ 1 nach Hemiparese
  • Entwerfen und Anwenden eines Behandlungsplans
  • Sichere Anwendung von Graded motor imagery Verfahren
  • Einsetzen von Performanztraining, HOBS und Graded Activity im Rahmen der Schmerzbehandlung bei CRPS Typ 1

Methoden

  • Lehrgespräch mit Visualisierung
  • Lehrgespräch mit Fallbeispiel

Inhalte

  • Pathomechanismen und Befundaufnahme bei CRPS Typ 1
  • Behandlung im Alltag durch Performanztraining, HOBS und Graded Activity
  • Eigentrainings
  • Diskriminationstraining aktiv und passiv
  • Spiegeltherapie, KEMI, VEMI und andere mentale Strategien

Zielgruppen

ErgotherapeutInnen, andere Fachkräfte auf Nachfrage


Kirsten Minkwitz

ambulante Ergotherapeutin & Referentin vollständige berufliche Vita unter: www.kirsten-minkwitz.de • 1993–aktuell ambulante Tätigkeiten in verschiedenen ergotherapeutischen Praxen in der Neurologie/ Stroke Unit/ Handtherapie+Schmerztherapie • seit 1996 Fachbuchautorin • seit 1995 als Referentin im Bereich Ergotherapie bundesweit und im Ausland tätig • Ergotherapeutin seit 1986