Handreha evidenzbasiert bei Hemiparese [24 FP]

24.11.2022   – 26.11.2022

Handreha evidenzbasiert bei Hemiparese - hoher Tonus, schlaffe Hand, Funktionstraining ... was tun? - 

Bei Hemiparese mit ausgeprägter Beeinträchtigung der Hand (keine, wenig Funktion, hoher Tonus) lassen sich durch speziell angepasste Therapien Handaktivitäten wieder zurück gewinnen, Komplikationen oder Schmerzen durch Sekundärprophylaxe und systematische Lagerung vermeiden.
Im Kurs werden aktive, assistive und passive therapeutische Interventionen, insbesondere die in den aktuellen Leitlinien der AWMF empfohlenen Vorgehensweisen , wie repetitive Verfahren, mentales Training, Spiegeltherapie, KEMI+VEMI sowie Serien- und Dosierungstrainings im Forced Use-Design erprobt und geübt. Im Mittelpunkt des Kurses stehen Aktivitäten für die Erstaktivierungsphase sowie die Stabilisationsphase der ersten Handbewegungen und von Greifaktivitäten bei Hemiparese. 

 

Methodik und Webinaraufbau

Vor dem Kurs erhalten Sie eine Praxismaterialliste haushaltsüblicher Gegenstände für das Ausprobieren während des Webseminars. Sie hören und sehen während des Webseminars Vortragsteile und Praxisvideos zu denen Sie über einen Videoportal auch noch bis 7 Tage nach dem Kurs erneut Zugang haben. Sie können jederzeit mit der Referentin und den übrigen Teilnehmenden sprechen.

Sie erhalten im Vorfeld ein elektronisches schriftliches Handout, das Sie für leichtere Notizen ausdrucken können.

Während des Webseminars teilen Sie Ihre Erfahrungen und Fallbeispiele mit den anderen Teilnehmenden in supervidierten Kleingruppen und tauschen dort auch Dokumente und Bilder aus.

 

Sie erlernen

  • Auswählen und Anwenden der dargestellten Therapiestrategien
  • Kennenlernen klinischer Leitpfade für die Rehabilitation der Hand nach Hemiparese
  • Auswählen und Anwenden der vorgestellten leitlinienkonformen Therapiestrategien

Methoden

  • Lehrvortrag mit Visualisierung
  • Praktische Erprobung/Arbeit
  • Identifizieren und Implementieren von übenden Verfahren im häuslichen Umfeld
  • Einsetzen edukativer Therapieelemente im Rahmen von übenden Strategien

Inhalte

  • Sensorische Stimulationen
  • Aufgabenorientierte Therapiestrategien für selektive Aktivität
  • Diskriminationstraining aktiv und passiv
  • Spiegeltherapie, KEMI, VEMI und andere mentale Strategien
  • Repetitive Eigentrainings

Zielgruppen

ErgotherapeutInnen, PhysiotherapeutInnen, andere Fachkräfte auf Nachfrage


Kirsten Minkwitz

ambulante Ergotherapeutin & Referentin vollständige berufliche Vita unter: www.kirsten-minkwitz.de • 1993–aktuell ambulante Tätigkeiten in verschiedenen ergotherapeutischen Praxen in der Neurologie/ Stroke Unit/ Handtherapie+Schmerztherapie • seit 1996 Fachbuchautorin • seit 1995 als Referentin im Bereich Ergotherapie bundesweit und im Ausland tätig • Ergotherapeutin seit 1986